Angeln an der belgischen Nordsee

Das Angeln an der belgischen Nordsee verspricht abwechslungsreiche Fänge inmitten einer wundervollen Landschaft.

Nordsee-AngelnDie belgische Nordseeküste ist vielen Urlaubern ein Begriff – doch geangelt haben die wenigsten von ihnen dort. Grundsätzlich gibt es in Belgien viele Angelgewässer und auch die Nordseeküste ist quasi prädestiniert dazu, einen guten Fang zu machen. Zum Angeln in Belgien wird generell ein Angelschein benötigt. Dabei ist zu beachten, dass sich die Bestimmungen von Region zu Region unterscheiden können. Was in Flandern erlaubt ist, kann in der Wallonie untersagt sein. Angelscheine können von Deutschland aus online bestellt werden, alternativ sind sie bspw. in Postämtern in Belgien erhältlich. Es gibt zum Angeln den Schein A und den Schein B. Wer mit dem Schein A unterwegs ist, darf mit bis zu zwei Ruten vom Ufer aus angeln. Mit dem Schein B ist es möglich, auch von privaten Anlegeplätzen oder von festen Standorten aus zu fischen. Ebenso wie mit dem Schein A dürfen maximal zwei Angelruten genutzt werden, um vom Ufer aus zu angeln. Touristen-Angelscheine können für eine bestimmte Nutzungsdauer ausgestellt werden, von einem Tag bis zu einem Monat.

Spaß und Abwechslung beim Angeln an der belgischen Nordsee

Die Küste in Belgien ist sehr vielseitig und es gibt diverse unterschiedliche Fischarten, die hier gefangen werden können. Wer direkt vom Strand angeln möchte, der sollte berücksichtigen, wo dies erlaubt ist. Grundsätzlich unterliegt natürlich auch die belgische Nordseeküste den Gezeiten, die Unterschiede zwischen Ebbe und Flut sind jedoch nicht so ausgeprägt, wie es an der deutschen Nordsee der Fall ist. Wer in Belgien angeln gehen möchte, kann dies eigentlich rund um die Uhr tun. Viele Ferienhäuser in Belgien liegen unweit der Küste und sind bei Anglern naturgemäß äußerst begehrt.

Plattfisch ist besonders beliebt

Vor allem Seezungen und die verschiedenen Schollenarten (Kliesche, Scholle, Flunder) sind in Belgien sehr beliebt. Je nach Jahreszeit liegen die Fische nur unweit des Strandes am Grund des Meeres. Zum Fang dieser bodenbewohnenden Fische bietet sich also in erster Linie das klassische Brandungsangeln, sprich Grundangeln, an. Da die Nordsee, nicht nur im Vergleich zur Ostsee, häufig sehr rau ist, muss zwangsläufig auf schweres Geschütz zurückgegriffen werden. Ruten und Rollen sollten robust und salzwasserbeständig sein und zudem mit den oftmals benötigten, hohen Wurfgewichten klarkommen. Als Köder haben im Prinzip das gesamte Jahr über Watt- und Seeringelwürmer die Nase vorn, die in den vielen Angelgeschäften vor Ort frisch angeboten werden.

Gastartikel von Jochen

Anmerkung: Bitte stets die Schonzeiten und Mindestmaße beachten. Darüber hinaus ist in weiten Teilen Belgiens die Entnahme von bestimmten Süßwasserfischen ganzjährig verboten. Weitergehende Informationen bekommt ihr u.a. hier und hier sowie vor Ort in den Fremdenverkehrs- und Postämtern.

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