Angeln im Herbst – Somewhere under the rainbow

Beim Angeln im Herbst kann man nicht nur berechtigterweise auf gute Fänge hoffen. Auch die Kulisse ist mitunter atemberaubend schön.

Das Wetter kann einem derzeit leicht einen Strich durch die Rechnung machen. Heftige Winde und Starkregen sind quasi an der Tagesordnung. Nicht wenige Angler bleiben bei diesen Verhältnissen lieber zu Hause, als ans Wasser zu gehen. Meine Kollegen und mich kann Petrus auf diese Weise jedoch nicht vom Angeln abhalten. Und das ist auch gut so. Denn durch den ständigen Sonne-Regen-Wechsel ergeben sich toll anzusehende Szenerien.

Herbst_See

Schöne Aussichten beim Angeln im Herbst

Als ich zuletzt mit einem Angelkollegen am See war, um dort vom Boot aus auf Räuberjagd zu gehen, kam es wie es kommen musste. Kaum legten wir ab, begann es zu stürmen und im weiteren Verlauf immer heftiger zu regnen. Trotz Verankerung wurde das Boot vom Wind über den See getrieben. An Angeln war zunächst nicht zu denken. Doch wir entschlossen uns, abzuwarten. Und tatsächlich wurden wir für unsere Ausdauer belohnt. Die Fänge hielten sich an diesem Tag zwar im Rahmen, dafür war der Anblick der von der Sonne in ein wundervolles Licht getauchten Ufervegetation mit dem unwirklich anmutenden, dunklen Himmel darüber umso schöner.

Rhein-Zander
Regenbogen-Zander aus dem Rhein

Angeln unterm Regenbogen

Ein ähnlich tolles Bild ergab sich erst gestern. Mit einem anderen Angelkumpanen ging es mal wieder an den Rhein. An den Fluss, der im Normalfall über 300 Meter, momentan jedoch geschätzt nur 30 Meter breit ist. Ich will jetzt kein spirituelles Fass aufmachen, aber unseren ersten Zander fingen wir tatsächlich als sich ein riesiger Regenbogen über dem Rhein bildete. Das kann doch kein Zufall sein, oder?! 😎

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