Angeln in Djursland – Teil 1

Hier kommt der erste Teil unseres Erlebnisberichts Angeln in Djursland.

Ende März ging es in die Nähe von Ebeltoft auf die Halbinsel Djursland in Ostjütland, Dänemark. Angeln stand natürlich auf dem Programm, sollte aber nicht die Hauptfreizeitgestaltung unseres als Erholungsurlaub geplanten Aufenthalts in Dänemark sein.

Bauarbeiterdekolleté
Bauarbeiterdekolleté am Rastplatz

Die rund 850 km lange Anreise von Köln aus wurde ohne Zwischenfälle und in erträglicher Zeit abgerissen. Die ständig wechselnden Landschaften und der eine oder andere „Hingucker“ (siehe Bild) machten die Fahrt recht kurzweilig.

Je mehr wir uns unserem Reiseziel näherten, umso schöner wurde die Landschaft. Djursland ist bekannt für sein hügeliges und in weiten Teilen naturbelassenes Erscheinungsbild. In Ebeltoft angekommen, waren wir sogleich von dem kleinen Städtchen angetan. Es ist idyllisch gelegen zwischen dem Ebeltoft Vig und dem dahinterliegenden, waldreichen Hügelland. Die Region ist gezeichnet durch bergiges Terrain und zahlreiche größere und kleinere Seen. Außerdem schlängeln sich diverse Flüsse und Kanäle durch die ursprüngliche Landschaft. Dazu später mehr.

Whirlpool
Blick aus dem Whirlpool auf den See

Es erwartete uns ein Ferienhaus, wie es besser nicht hätte sein können. Mit sämtlichem Komfort und großem Gartengrundstück ausgestattet, das unmittelbar an einen See grenzt, wussten wir sofort, dass der Plan mit der Erholung aufgehen würde. Auch dem Hund schien die neue Umgebung sehr zuzusagen. Noch am Abend erkundeten wir, wo wir denn eigentlich genau gelandet sind. Es war unser erster Aufenthalt überhaupt in Dänemark. Zum Ostseestrand mussten einige Höhenmeter (nach unten) und eine Strecke von etwa einem Kilometer bewältigt werden. Da dieser Abschnitt des Ebeltoft Vig aber eh nicht unsere bevorzugte Angeldestination werden sollte, spielte das keine weitere Rolle.

Erste Erkundungstour zu den Angelmöglichkeiten

Den ersten Spot fuhren wir mit einem kurzen Zwischenstopp beim örtlichen Angelladen am nächsten Tag an. Empfohlen wurde uns u.a. der Strand und eine Mole in der Nähe des Fähranlegers am südlichen Zipfel von Ebeltoft. Auf der Mole waren ausschließlich Brandungsangler zugange. Ein kurzer Blick genügte, um zu sehen, dass sich das Plattfischangeln an dieser Stelle richtig lohnt. Ein dänischer Angler, den wir nach seinen Erfolgen befragten, öffnete bereitwillig und auch ein wenig stolz seine Kühlbox, in der sich bestimmt 30 Platten befanden.

Angeln_in_Djursland_2
Erstes Herantasten an die Ostsee

Da wir unser Brandungsgerät an diesem Tag im Ferienhaus zurückgelassen haben, gingen wir nach einem kurzen Test der soeben gekauften Köder zurück in Richtung Strand. Dort standen vier oder fünf Meerforellenangler im Wasser, die unentwegt ihre Blinker rausfeuerten. Wir versuchten, uns ein Bild der Bodenstruktur zu machen. Schließlich haben wir so einiges im Vorfeld über den Fang von Meerforellen gelesen und waren nun Theorie-Profis. Wir hielten also Ausschau nach sogenanntem Leopardengrund. Dieser war unserer Erkenntnis nach jedoch nur innerhalb eines begrenzten Abschnitts an diesem Teil der Küste vorhanden. Eben dort, wo sich die Angler befanden. Da wir uns nicht dazwischendrängeln wollten, beließen wir es an dieser Stelle und auch an diesem Tag bei den wenigen Würfen von der Mole aus. Doch bereits der nächste Tag sollte Fisch bringen. Mehr dazu im zweiten Teil von Angeln in Djursland.

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