Die richtigen Köderfarben

In jüngerer Vergangenheit mehren sich in Internetforen Fragen zu den besten Köderfarben zum Fang von Raubfischen.

Dabei kann diese Frage recht einfach beantwortet werden. Die fängigsten Farben sind die, die die Hersteller für ihre neuesten Kunstköder auswählen und auf den Markt bringen. Alles andere würde ja auch keinen Sinn machen. Dann könnte man ja gleich bei seinen alten, günstige(re)n Modellen bleiben und bräuchte keine Unsummen in neues Tackle investieren. Nein, nein … die Hersteller denken sich schon etwas dabei, wenn sie neue, bahnbrechende Köder mit tollen Namen auf den Markt bringen. Sie wollen doch nur unser bestes. Nämlich dass wir am Wasser erfolgreich sind. Die Produzenten investieren dazu im Vorfeld Millionenbeträge in wissenschaftliche Studien, damit sie umgehend auf sämtliche Umstände, wie veränderte Farb-Vorlieben der Räuber, reagieren und ausschließlich Köder mit Fanggarantie raushauen können.

Welche Köderfarben sollte man meiden?

Um das herauszufinden, kann man sich eines simplen Tricks bedienen. Man besucht ganz einfach alle Shops, die Kunstköder anbieten. Dort durchforstet man die Sonderangebote der jeweiligen Anbieter. Sämtliche Köderfarben, die in dieser Kategorie auftauchen, sind veraltet und nicht mehr zum erfolgreichen Angeln geeignet.

Mit diesem wertvollen Wissen ausgestattet habt ihr ab jetzt natürlich einen enormen Vorsprung gegenüber Anglern, die nach wie vor auf ihre unbrauchbaren Modelle aus der Vorsaison setzen … und sich wundern, warum sie nichts fangen.


Dieser Artikel richtet sich nicht gegen die Angelindustrie im Allgemeinen. Er soll lediglich zum Nachdenken anregen und dazu, selbst ein wenig herumzuprobieren. Der sich im Fachforum als Experte ausweisende Meeresangler aus Schleswig-Holstein wird dem Barschangler aus Bayern kaum entscheidende Tipps zu optimalen Köderfarben am „Hinterbichler Waldbergsee“ geben können. Try & Catch!

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