Flussbarschalarm

Zuletzt hat es ordentlich gebarschelt! Während ich in Zeeland nur eine knappe Handvoll Wolfsbarsche aus der Nordsee ziehen konnte, war kurz zuvor Flussbarschalarm am See angesagt.

Wolfsbarsch
Mittelmäßiger Erfolg beim Zeeland-Trip: Einer der wenigen, kleinen Wolfsbarsche.

In dieser Zeit ging es am See zu, wie schon lange nicht mehr. Über mehrere Tage hat es gebissen wie der Teufel. Ich konnte mir quasi aussuchen, was ich gerne fangen möchte. Sollten es Rotaugen sein, so kam die Pose ins Spiel und es wurde kurz unter der Wasseroberfläche gefischt. War mir mehr nach Barsch, was eigentlich immer der Fall ist, so wurde das Dendrobena-Tier mittels Kickback-Montage in die unteren Regionen des Tümpels befördert. Ich will in keinster Weise behaupten, dass es irgendwann langweilig wird, wenn annähernd „jeder Schuss ein Treffer ist“. Vielmehr würde ich mir wünschen, dass sich insbesondere Barschfänge etwas homogener auf das Jahr verteilen. Ich weiß nämlich jetzt schon, dass sich die kleinen Stachler im See in Kürze nicht mehr fangen lassen. Und das eine ganze Zeit lang. Da kann man sich auf den Kopf stellen und mit dem Dietel telefonieren. Es wird kein Barsch beißen!

Nun, nachdem einige Tage ins Land gezogen und die (Nacht-)Temperaturen deutlich zurückgegangen sind, wird das Angeln schon deutlich zäher. Ich bezeichne das gerne als sogenannte Übergangsphase. Denn dass die Fänge zum nahenden Winter hin noch einmal deutlich anziehen werden, sollte ja eigentlich klar sein. Oder? 😕

Flussbarschalarm dank Kickback

Flussbarsch
Schon eine nette Größe für einen Flussbarsch

Mit dem Kickback-Rig, mit dem ich übrigens – egal ob am See, am Rhein oder auch an der Nordsee – fast nur noch fische, ist man so dermaßen flexibel, dass man sich ohne großartiges Ummontieren den Gegegenheiten und aktuellen Vorlieben des Flossengetiers anpassen kann. Man kann den Köder wild über den Grund hüpfen oder ihn einfach dort für eine gewisse Zeit liegen lassen. Insbesondere größere Exemplare der Gattung Perca lassen sich durch das Simulieren von einfach zu schlagender Beute, die da auf dem Boden rumzuppelt, zum Biss verführen, so meine Erfahrung. Aus meiner Sicht ist die Kickback-Montage auch prima als klassische Grundmontage zu verwenden. Ebenso eigenet sie sich zum Schleppen oder aber auch zum einfachen Einleiern vom Ufer aus. Dass sich Finesse-Rigs nicht zum Suchen von Fischen eignen, habe ich bereits in älteren Beiträgen als Quatsch abgetan.

 

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