Niedrigwasser am Rhein – Platzmangel in der Köderbox

Das bereits seit Wochen anhaltende Niedrigwasser an sämtlichen Flüssen der Republik kann man sich in vielerlei Hinsicht zunutze machen.

Rhein-BarschZum einen haben wir einen sehr guten Anhaltspunkt, wo sich die Fische zur Zeit nicht aufhalten – nämlich in vielen Teilen der Buhnen, da diese einfach zu flach sind. Dieses Wissen ist schon mal eine Menge wert 😎 Es gilt also, ein wenig zu suchen und vermeintliche Hot Spots auszumachen. Hat man diese einmal gefunden, ist es aus meiner Sicht viel einfacher, einen Fisch erwischen zu können. Insbesondere Barsche, so erscheint es mir, haben bei extremen Pegeln besonders großen Hunger. Toll, dieses Niedrigwasser!

Ein weiterer Vorteil, der sich durch das extreme Niedrigwasser ergibt, ist das Erkennen von (Unterwasser-)Strukturen. Die sensibelste Rute oder das gewissenhafteste Ausloten kann niemals die Erkenntnisse bringen, die man momentan gewinnen kann.

Köder sammeln bei Niedrigwasser

Niedrigwasser am Rhein
Bei Normal-Pegel würde der Fotograf knietief im Wasser stehen!

Ich muss zugeben, dass ich das Hobby Ködersammeln früher intensiver verfolgt habe. Heute möchte ich meine knappe Freizeit lieber mit Angeln verbringen. Dennoch kommt es bei dem momentanen Wasserstand immer wieder dazu, dass man abgerissene Köder findet. Die aktuelle Ausbeute kann sich wirklich sehen lassen 😉 Alleine der Pointer hat einen Wert von rund 20 €. Derjenige, der ihn verloren hat, wird sich mit Sicherheit sehr geärgert haben. An den Stellen, an denen ich in der Vergangenheit rettenswerte Köder verloren habe, habe ich natürlich etwas genauer hingeschaut. Vor allem meinen Mepps trauer ich immer noch nach. Leider konnte ich keinen meiner geliebten Spinner bergen.

Tipp: Wer sich seine Köderbox kostenlos auffüllen möchte, sollte in diesen Tagen die bekannten und beliebten Angelplätze der Fließgewässer aufsuchen, die zur Zeit Niedrigwasser führen. Es ist genug für alle da. Außerdem leistet ihr damit auch gleich einen prima Dienst für das jeweilige Gewässer und die Umwelt. Dass Vorfächer und sonstige Schnurreste mit entsorgt werden sollten, versteht sich von selbst.

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