Rheintagebuch: Hungrige Barsche

Wer derzeit ans Wasser geht, trifft nicht selten auf richtig hungrige Barsche.

FlussbarschMan liest es in Angel-Foren oder -zeitschriften, man hört es aus dem Bekanntenkreis und macht nicht zuletzt selbst die Erfahrung, dass sich die Barsche momentan für den nahenden Winter ein dickes Polster anfressen wollen. Nicht nur, dass die Quantität der Fänge stimmt, nein. Auch die Größe der gefangenen Stachelritter treibt mir Freudentränen in die Augen. Auf dem Bild ist ein stattlicher Flussbarsch zu sehen, der bei der Landung neben meinem Köder zusätzlich noch einen ca. 12 cm langen Verwandten im Maul hatte.

Mit Dropshot zum Erfolg

Wie fast immer, gingen auch die neuesten Barschfänge aufs Dropshot-Konto. Auch wenn ich hin und wieder von anderen Anglern fragend angeschaut werde, bleibe ich dabei, meine Köder auch im Rhein überwiegend am Offset-Haken anzubieten. Dies hat nicht nur den Grund, hängerfrei(er) fischen zu können, sondern dient auch der eigentlichen Köderpräsentation. Ich finde, dass sich ein weicher Gummiköder dank der zusätzlichen Stabilisierung durch den Offsethaken einfach besser und natürlicher im Wasser bewegt. Insbesondere in einem Gewässer mit sehr starker Strömung. Dass sich die Fehlbissquote dadurch vergrößert, halte ich für ein Gerücht. Als Köder benutze ich sehr schlanke Köder in Größen zwischen 9 und 12 cm. Beispielsweise den Komodo Shad von Spro oder den 3D Shad von Balzer. Letzterer schwimmt und kann dadurch im Wasser sehr abwechslungsreich und der jeweiligen Situation angepasst angeboten werden.

Zu guter Letzt drücke ich uns allen die Daumen, dass unsere gestreiften Lieblinge noch lange Zeit mit großem Kohldampf in unmittelbarer Nähe unserer Angelplätze umherschwimmen.

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