Rheintagebuch – Post und Fisch

Die vergangene Woche am Rhein war mal wieder außergewöhnlich und ergiebig, es gab erneut Post und Fisch.

Flaschenpost_2Bereits vor rund dreieinhalb Monaten habe ich eine nette Flaschenpost aus dem Rhein gefischt. Vor ein paar Tagen bekam ich dann Post von Lea. Dieses Mal hatte die Flasche offensichtlich eine kürzere Reise hinter sich. Laut Absenderadresse wurde sie im gleichen Stadtteil von Köln zu Wasser gelassen, wo ich sie auch bergen konnte. Wie dem auch sei, ich freue mich immer wieder über diese Art von Abwechslung.

Post und Fisch – eine feine Kombination

Abwechslung anderer Art gab es auch. Und zwar konnte ich zur Abwechslung mal wieder einige Räuber überlisten. Ich gehe davon aus, dass sowohl Mondphase als auch die zuletzt kühler werdenden Nächte für den ordentlichen Fangerfolg mitverantwortlich waren. Die Beute bestand aus guten Durchschnittszandern bis ca. 60 cm Länge sowie Barschen, die sich größentechnisch ebenfalls im Mittelfeld bewegten. Interessant waren für mich die jeweiligen Stellen, an denen die Fische bissen. Während die Zander (auch tagsüber) vorwiegend in unmittelbarer Nähe zur Steinpackung an den Haken gingen, standen die Barsche weit draußen an der Strömungskante. Zumindest war dies die Region, wo ich sie zum Anbiss verleiten konnte. Irgendwann, in 50 oder 60 Jahren, werde ich vielleicht mal hinter das Geheimnis der bevorzugten Barschstandplätze an einem großen Strom wie dem Rhein kommen 🙄

Mir bleibt nur zu hoffen, dass die für die nächsten Tage angekündigten hohen Temperaturen keinen Einfluss auf die Beißfreude der Räuber haben werden. Aus anglerischer Sicht darf es ruhig so langsam Herbst werden 😉

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